Dieser hauptsaechlich der Hoehe wegen. Deshalb (und ueberhaupt) fuer einmal nur nackte Fakten. Huayna Potosi, 6088m ueber Meer, Cordillera Real, nahe La Paz
Tag eins: Training auf dem Gletscher. Gletscherbasics auf der fuenften gefuehrten Bergbesteigung meiner Reise doch noch mitgekriegt. Nacht im Refugio auf 4800m.
Tag zwei: Aufstieg mit Gepaeck zum Basislager auf 5130m. Schlafen am Tage. Guide Miguel nervt. Schwafelt nur von Cholitas und Bier.
Tag drei: Abmarsch um ein Uhr morgens. Aufstieg problemlos. Guter Pfad. Stein und bein gefrorenes Snickers gegessen - und fast gekotzt. Wetter schlecht, alles vernebelt. Letzte Partie 250m bei 45 bis 70 Grad Steigung (je nach Quelle) mit Eispickel klettern, waehrend Miguel immer noch von Cholitas leiert. Gipfel halbtod erreicht. Wind und Kaelte unaushaltbar, Aussicht nicht vorhanden. Kontrolle ueber Finger verloren, Brille gefriert. Also wieder runter. Roch nach Lawinen, blieb aber alles tranquilo. Um acht Uhr zurueck beim Basislager. Um zehn beim Refugio. Um vierzehn Uhr in La Paz. Miguel abwimmeln. Schlafen.
